So, dann waren also die Enten da und haben erstmal Nachts in der Hundekiste im Haus geschlafen – so weit so gut, aber keine Lösung auf Dauer. Weder für die Entons, noch für uns. Also: ein Stall muss her!

Was ist da im Jahre 2016 nahe liegend? Na klar, Google, Amazon, Ebay, … irgendwo wird man schon was finden. Und “was” ist irgendwie der richtige Ausdruck. Natürlich gibt es fertige Ställe, meist eher für Hühner als für Enten, aber das würde schon gehen. Richtig doll sehen die auf den Bildern schon nicht aus, die Rezensionen machen auch nicht so richtig Mut oder man kann ein kleines Vermögen investieren. Aber nützt ja nix, ein Modell wird für knapp 200 € bestellt. 2 große Pakete kommen ein paar Tage später, auspacken: Ernüchterung. Genauer hingeschaut: Enttäuschung, Entsetzen. Das Ding ist wirklich ziemlich billig, das Holz sieht irgendwie nicht mal so richtig nach Holz aus und ach ja: Container-Ware aus Fernost und komplett verschimmelt. Also zurück damit…

Und jetzt? Die Enten werden jeden Tag gefühlt 10 cm größer und immer noch kein Stall. Also dann eben doch: selber einen bauen. Ich hatte früher zum Glück schon mal Haus Hof Hühnerstall bzw. seine Anleitung / Hinweise (Blog, YouTube) für den Bau eines Entenstalls gefunden. Ich habe mich daran “orientiert” (na ja, eigentlich fast komplett nachgebaut…) und einen kleinen Plan gemacht was alles an Teilen benötigt wird. Ich habe alles komplett neu aus dem Baumarkt gekauft und angefangen zu bauen – da darf ich wohl dazusagen, dass ich wahrlich kein Handwerker bin…

Insgesamt hat der Bau eine Woche gedauert – aber nur, weil die Zeit eben knapp war und ich nur hin und wieder mal dran arbeiten konnte (und ja, ich auch 3 oder 4 Mal noch ein paar Kleinigkeiten vergessen und die erst wieder besorgen musste…).
Der Stall steht nun, die Entons habe ihre erste Nacht drin verbracht und ich glaube alle sind damit ziemlich zufrieden. 🙂

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